Berlin war noch immer die Stadt der Spione und die Grenze an diesem Tag Schauplatz des größten Agentenaustauschs aller Zeiten: 23 CIA-Agenten und vier Ost-Spione kehrten zurück in ihre Heimat. Die letzte Austauschaktion fand 1986 statt. 11. Juni 1985 schrieb die Glienicker Brücke Weltgeschichte. Diesmal war es Anatoli Schtscharanski, ein russischer Bürgerrechtler und Kritiker des Sowjetregimes, der auf seine Freilassung hoffte. Beim dritten Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke filmte das Filmstudio Agitation und dokumentierte die Aktion. Registrieren Sie sich kostenlos und erhalten Sie auf Ihre Interessen abgestimmte Inhalte sowie unsere vielseitigen Newsletter. Die Glienicker Brücke in … Die Glienicker Brücke über die Havel zwischen Berlin und Potsdam verbindet im Verlauf der Bundesstraße 1 die Königstraße (Berlin-Wannsee) mit der Berliner Straße in der Berliner Vorstadt von Potsdam. Beide Männer mussten eine Markierungslinie überschreiten, die die zwei Machtblöcke Ost und West voneinander trennte, dann waren sie in Sicherheit. Juni 1985 aber liegt sie an der Nahtstelle zweier unterschiedlicher politischer Systeme. Agentenaustausch 1985 Die große Show auf der Glienicker Brücke 25 CIA-Freizeitagenten gegen vier Ost-Spione: Im Juni 1985 fand der größte Agentenaustausch im Kalten Krieg statt. die Stadtgrenze zu Potsdam. Im Gegenzug durften ein russischer Computerspezialist und vier Ost-Agenten nach Hause fahren. Den 11. Ihren Namen verdankt die Straßenbrücke dem in der Nähe gelegenen ehemaligen Gut Klein Glienicke, an dessen Stelle heute das Schloss Glienicke liegt. Oscarpreisträger Spielberg will in dem Film die Geschichte hinter dem ersten Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke im Jahr 1962 erzählen. Die Glienicker Brücke verbindet Berlin und Potsdam über die Havel. Auf der Brücke war Fätkenheuer dann sehr aufgeregt. 1986: Letzter Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke Die Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam wurde während des Kalten Krieges als "Agentenbrücke" berühmt. Die Vierte war Alice Michelson – die DDR-Bürgerin hatte als Kurier für den sowjetischen Geheimdienst KGB gearbeitet, bis sie 1984 auf dem New Yorker JFK festgenommen worden war. Die Glienicker Brücke über der Havel verbindet ein sattgrünes Waldgebiet im Südwesten Berlins mit Potsdam, wo noch überall das Preußentum im Stadtbild grüßt. Zwar wurde der „Krieg“ nie erklärt, dennoch war diese Zeit mit spannungsreichen Konflikten übersäht, die beinah zum dritten Weltkrieg geführt hätten. Dazu kam der DDR-Physiker Alfred Zehe, der während einer Gastprofessur in Mexiko geheime Unterlagen der US-Marine nach Ost-Berlin geliefert hatte. Gedreht hat Spielberg auch in Berlin. Auch die Vorgeschichte zu jenem Februarmorgen liest sich wie ein Spionageroman: Am 1. Mai 1960 bricht Gary Powers im pakistanischen Peshawar zu einem Aufklärungsflug über die Sowjetunion auf. An diesem Sommertag hatten sich auf der 148 Meter langen Brücke Dutzende Geheimdienstler, Grenzer und Regierungsbeamte versammelt, Ost und West standen sich direkt gegenüber. Potsdam (dpa) - Vor 25 Jahren kam es auf der Glienicker Brücke zwischen West-Berlin und der DDR zum größten Agentenaustausch des Kalten Krieges. Sie drehten sich um jemanden, der am 11. Februar 1986 spektakulär inszenierten dritten und letzten Agentenaustausch zwischen der USA und der Sowjetunion und erlang dadurch weltweite Bekanntheit. Für die Dreharbeiten soll die Brücke von den Babelsberger Kulissenbauern wieder in den historischen Zustand jener Zeit versetzt werden – auch der ehemalige Grenzübergangspunkt wird als Kulisse wiederentstehen, wie das Studio mitteilte. … Die Glienicker Brücke über die Havel trennte West-Berlin von Potsdam, DDR-Anwalt Wolfgang Vogel (M.) und der designierte US-Botschafter in Deutschland, Richard Burt (r.) während des Austausches, Freigelassene US-Agenten werden zu einem wartenden Bus geleitet, Auf der Glienicker Brücke am 11. Die Verhandlungen über den Austausch hatten fast acht Jahre zuvor begonnen. Juni 1985: Vier in den USA verurteilte Ost-Spione verlassen den amerikanischen Bus, Anwalt Vogel (Mitte links) umarmt zur Begrüßung eine DDR-Bürgerin, Wie das „Erziehungssystem Justiz“ funktionierte, Über diesen Tunnel zapfte die CIA die Sowjets an, So lief der erste Agentenaustausch wirklich ab, Wie ein Ex-Spion den Agenten-Austausch erfand, Als das Weiße Haus nur ein Torso mit einem Atombunker war, Das Problem war, Napalm mit Propellerflugzeugen einzusetzen, Der leichte Sieg der US-Armee bei Inchon hatte fatale Folgen, Schauplatz des größten Agentenaustauschs aller Zeiten, Spielberg 2015 zu dem Film „Bridge Of Spies“. Februar 1962 um 8:44 Uhr auf der Glienicker Brücke an der Grenze zwischen Potsdam und Westberlin abspielte, sah ganz harmlos aus. Februar 1986 Letzter Agentenaustausch. Februar 1986 zu einem spektakulären Agentenaustausch. Schtscharanski war 1978 wegen "antisowjetischer Agitation" und "Landesverrates" zu 13 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Juni 1985 kein normaler Tag werden würde, merkten um zehn Uhr morgens die Bauarbeiter auf der Berliner Seite, die hier die Straße ausbesserten: US-Agenten nahmen die Brücke in Beschlag und schickten die Arbeiter – „Wat is’n hier los?“ – ohne Erklärung nach Hause. Aus Potsdam rollte um 12 Uhr ein Bus auf die Glienicker Brücke und stellte sich quer, sodass er die Fahrbahn blockierte. Februar 1962 wurden hier die Spione Rudolf Iwanowitsch Abel und Francis Gary Powers ausgetauscht. Und dennoch war die Glienicker Brücke an der Stadtgrenze Berlin-Potsdam gleich dreimal Schauplatz solcher Operationen – und damit Schauplatz eines der spannendsten Kapitel in der Geschichte der geteilten Stadt Berlin. Den Auftakt auf der Glienicker Brücke machte 1962 der Austausch der beiden Spione Francis Gary Powers und Rudolf Iwanowitsch Abel. Ihren Namen verdankt die Glienicker Brücke dem in der Nähe gelegenen ehemaligen Gut Klein Glienicke. Viele Hauptstädter zieht es besonders am Wochenende zu einem Spaziergang hierher, sie überqueren das Bauwerk völlig selbstverständlich. 10. Mehrmals wurde sie zum Schauplatz eines Agentenaustauschs. Es wäre eine alltägliche Szene gewesen – wäre die Brücke nicht die Glienicker Brücke gewesen und die beiden Männer nicht Gary Francis Powers, Spion des US-GeheimdienstesCIA, und Rudolf Iwanowitsch Abel, Spion des sowjetischen Geheimdienstes KGB. Informationen zur Geschichte der Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam, die durch zahlreiche Agentenaustausch-Aktionen berühmt wurde. Heute verbindet die Glienicker Brücke einfach nur Potsdam mit Berlin. Agentenaustausch an der Glienicker Bruecke bei Berlin: Fahrzeugkonvoi, angeführt von einem westdeutschen Polizeiwagen, fährt von der Glienicker Brücke in den westlichen Teil der Stadt. Und wieder spielte der Anwalt Wolfgang Vogel eine entscheidende Rolle in den Verhandlungen, er galt in Geheimdienstkreisen mittlerweile als der Mann für derart heikle Aktionen. Zwei Männer überquerten wenige Minuten nacheinander die Brücke, der eine in Richtung Westen, der andere nach Osten. Unter den vier Leuten aus dem Osten, die gegen fünf aus dem Westen ausgetauscht wurden, befand sich der Bürgerrechtler. Die Glienicker Brücke verbindet Berlin und Potsdam und war legendärer Schauplatz während des Kalten Krieges. Die "Brücke der Einheit" wird über die Jahre zur "Brücke der Agenten". 1978 beendete er seine Tätigkeit mit dem Einverständnis der Amerikaner, 1979 nahm ihn die Stasi fest. Am 11. Der war im März 1977 in der Sowjetunion verhaftet und bald wegen angeblicher Spionage für die CIA angeklagt worden. Am 11. Alles hatte reibungslos funktioniert – und um 13 Uhr herrschte auf der Glienicker Brücke wieder Stille. Der Historiker Norbert Pötzl schreibt, die vier seien in einem Raum des Flughafengebäudes mit Handschellen in eigens gezimmerten Einzelkabinen angekettet gewesen, als sie um 10 Uhr morgens Vogel vorgeführt wurden, damit der Unterhändler sie habe identifizieren können. Das Foto zeigt Vogel (M.) und den designierten US-Botschafter in Deutschland Richard Burt (r.) während eines Agentenaustauschs 1985 auf der Glienicker Brücke. Vier hochrangige Sowjet-Spione … Medienrummel im Westen – Schweigen im Osten. Viele waren bereits seit Jahren in Haft, obwohl sie bestimmt nicht zu den Top-Leuten des Geheimdienstes zählten. Es ging um Berlin, das die Sowjetunion gern komplett unter ihre Kontrolle bekommen hätte, während die Westalliierten auf keinen Fall diesen Pfahl im Fleische des Feindeslandes hergeben wollten. Man hatte Erfahrung mit diesem Ort: Schon am 10. In der ersten saß Richard Burt, der künftige US-Botschafter in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn, in der zweiten, einem goldenen Modell, ließ sich der Ost-Berliner Anwalt Wolfgang Vogel von seiner Frau zum Ort des Geschehens chauffieren. Nur vier Agenten der östlichen Geheimdienste sollten im Gegenzug freigelassen werden. Bekannt und berühmt wurde die Brücke durch Ihre zahlreichen Agentenaustausch Programme zwischen Ost und West Regierungen, die hier in der Zeit von 1962 bis 1986 Ihre Spione austauschten. In den Nachkriegsjahren bis zum Mauerbau 1961 tobte in der Vier-Mächte-Stadt ganz gewiss ein von beiden Seiten hart und brutal geführter Krieg der Geheimdienste. Es gab sie wirklich, die Spione, von denen die James-Bond-Filme im Kalten Krieg erzählen. die Stadtgrenze zu Potsdam. 23 Jahre später sollten sich die beiden Geheimdienste wieder auf jener Berliner Grenze zwischen West und Ost treffen: Gleich 27 Agenten wechselten am Mittag des 11. Durch seine Frau, die nach Israel ausgereist war, erfuhr die europäische Öffentlichkeit von Schtscharanskis Schicksal. Die vier Agenten, die um 12 Uhr an der Westseite in einem Chevrolet-Kastenwagen eintrafen, waren bedeutend: Marian Zacharski hatte als polnischer Geheimdienstoffizier den Auftrag gehabt, in seiner Rolle als polnischer Exportunternehmer Rüstungspläne der USA auszukundschaften. Er war also kein Unbekannter. Der Kalte Krieg – eine abgeschlossene Ära? Dem Kastenwagen fuhren zwei Mercedes-Benz-Limousinen voraus. Auf der Havelbrücke zwischen Berlin und Potsdam trafen im Juni 1985 Geheimdienstler aus Ost und West bei einer geheimen Großaktion aufeinander. Juni 1985 nicht anwesend war, den Bürgerrechtler Anatoli Schtscharanski. Die Glienicker Brücke war ideal für einen Austausch dieser Agenten, denn sie war von beiden Seiten aus gut zu erreichen, aber auch übersichtlich und gut zu sichern. Was sich da am 10. Jüdische Glaubensbrüder setzten sich im Westen rasch für seine Freilassung ein. 23 in Polen und in der DDR inhaftierte Spione der CIA warteten auf der Ostseite der Brücke darauf, in einem Bus Richtung Westen gebracht zu werden. Von Agentenaustausch und Glienicker Brücke sei keine Rede gewesen. Es war der größte Agentenaustausch im Kalten Krieg. Getarnt als Fotograf und Kunstmaler betreibt er unter dem Decknamen Emil Goldfus ein kleines Studio im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Ein paar Ostmark und meine Entlassungspapiere.“ Im Bus habe es geheißen: Sie werden in den Westen gebracht. Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. Ein Überläufer verrät 1957 Abels Identität, er wird zu 30 Jahren Haft verurteilt. Agentenaustausch. Auf der Havelbrücke zwischen Berlin und Potsdam trafen im Juni 1985 Geheimdienstler aus Ost und West bei einer geheimen Großaktion aufeinander. Es war der Tag, an dem die Glienicker Brücke ihren Ruf als Agentenbrücke begründete: In den Morgenstunden des 10. Von der Brücke aus kann man ganz hervorragend auf Schloss Babelsberg schauen und man sieht auch zur anderen Seite die Heilandskirche am Port zu Sacrow. Die Glienicker Brücke bildete seit 1945 die Grenze zwischen Ost und West und war seit 1953 nur für Alliierte passierbar. 1962 1. Die Auffahrt ist von Stacheldraht umgeben. Sie finden „Weltgeschichte“ auch auf Facebook. Hochrangige Agenten wurden dort zwischen Ost und West ausgetauscht. Agententausch. Der Amerikaner war 1960 bei einem Flug über sowjetisches Territorium in der Nähe von Swerdlowsk abgeschossen worden – der Fall inspirierte den Regisseur Steven Spielberg 2015 zu dem Film „Bridge Of Spies“. Daran, dass dies schon recht bald möglich sein würde, war am 11. Auf dem Weg soll er geheime Militäranlagen fotografieren. Es wäre eine alltägliche Szene gewesen – wäre die Brücke nicht die Glienicker Brücke gewesen und die beiden Männer nicht Gary Francis Powers, Spion des US-Geheimdienstes CIA, und Rudolf Iwanowitsch Abel, Spion des sowjetischen Geheimdienstes KGB. Jahrestags des Mauerfalls festlich beleuchtet. Als die Wiedervereinigung beider deutscher Staaten 1989 vollzogen wurde, wurde die Glienicker Brücke wieder zu einem Wahrzeichen der Verbindung und Einheit. Sie gehört durch die Geschichte zu den Sehenswürdigkeiten Potsdams und Berlin. Heute ist die Glienicker Brücke Teil der Bundesstraße 1 und ein beliebtes Touristenziel. Der ehemalige Handelsattaché an der bulgarischen Botschaft in Washington, Penju Kostadinov, war im September 1983 aufgeflogen, als er sich von einem V-Mann des FBI angeblich vertrauliche Regierungsdokumente hatte aushändigen lassen. Das wohl wichtigste und auch letzte Zusammentreffen zwischen West und Ost auf der Glienicker Brücke fand genau 24 Jahre nach dem ersten Tausch statt. Februar 1986 spektakulär inszenierten dritten und letzten Agentenaustausch. Heute, lange nach der Wiedervereinigung fließt auf ihr ein stetiger Verkehr zwischen Potsdam und Berlin. Derweil sitzt ein russischer Spion schon seit drei Jahren in einem Gefängnis in Atlanta: Rudolf Abel spricht fließend Polnisch, Deutsch und Englisch. Der berühmteste war wohl der Tausch des Sowjet-Agenten Rudolf Abel gegen Gary Powers, dem U2 … Jede Regung wurde damals von den Fernsehkameras aufgezeichnet – allerdings nur von Westmedien. Die Mitte der Brücke markierte die Grenze zwischen der DDR und West-Berlin und bildete einen Teil des Eisernen Vorhangs. Im Morgengrauen des 10. Ein Name tauchte wieder in Zusammenhang mit diesem dritten Austausch auf: Wolfgang Vogel hatte die Verhandlungen geführt, und er war es auch, der die Spione auf ihrem Weg über die Brücke begleitete. Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke - Geschichte der Berliner Mauer und des Mauerfalls 11. Sie hatten die letzten Tage im Stasi-Gefängnis in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) verbracht. Um 12 Uhr mittags erfolgte der größte Agentenaustausch im Kalten Krieg: 23 West-Spione aus DDR-Haft gegen vier entlarvte Ost-Agenten. Hier erhalten Sie Informationen zur Glienicker Brücke. Der Ostberliner Anwalt Wolfgang Vogel wurde mit den Verhandlungen betraut, die schließlich zum Austausch der Agenten am 10. Februar 1962 schritten der CIA-Spion … Im Sommer fahren die beliebten Touristen-Dampfer diese Strecken ab. Februar 1986. Nach dem Krieg lässt er sich in den USA nieder. Ihren Bekanntheitsgrad hat sie vor allem aufgrund der drei historischen Agentenaustausch-Aktionen während des Kalten Krieges; daher auch der Beiname „Bridge of Spies“ oder „Agentenbrücke“. 23 CIA-Spione stiegen aus. Die Brücke wirde als einer der letzten Verbindungswege von Berlin ins Umland für den zivilen Personenverkehr gesperrt. Es handelte sich vor allem um DDR-Bürger, aber auch sechs Polen und einen Österreicher. Die Brücke verlief während der deutschen Teilung genau über die Grenze von der DDR nach West-Berlin. „Beim Aussteigen vergaß ich meine Tasche.“ Ein US-Diplomat habe sie ihm nachgebracht: „Als wir dann im Gänsemarsch über die Brücke und die weiße Linie gingen, da wurde mir erst klar: Ich lief in den Westen, in die Freiheit.“ Nachdem der Bus mit den 23 West-Agenten von der Brücke gefahren war, machte sich der Kastenwagen mit den vier Ost-Spionen auf den Weg. Agentenaustausch an der Glienicker Brücke Die Dreharbeiten für den Agententhriller "St. James Place" von Steven Spielberg in Berlin und Potsdam haben begonnen. … Dass der 11. Unter den 23 befand sich auch Eberhard Fätkenheuer, der seine Erlebnisse 2011 in dem Buch „Die Brücke in die Freiheit“ schilderte. Ja und nein. Das 128 Meter lange Bauwerk wurde 1907 nach Plänen der Architekten der Firma Harkort erbaut. Nach dem Bau der Mauer aber beruhigte sich die Ausein… Potsdam (dpa) - Die Brücke liegt im Nebel. Während der Zeit der Deutschen Teilung erlangte die Glienicker Brücke weltweite Bekanntheit durch den am 11. Februar 1986: Zum letzten Mal werden auf der Glienicker Brücke Agenten ausgetauscht, zum ersten Mal öffentlich. Ein Agentenaustausch – man könnte meinen, so etwas gebe es nur im Kino bei James Bond und Co. 1985 2. Das Bauwerk gehört seit 1990 mit den umliegenden Schlössern und Parkanlagen zum UNESCO-Welterbe. Weltweit bekannt wurde diese Brücke durch den letzten Agentenaustausch - Februar 1986 - während der Zeit der Teilung Deutschlands. Er ist der erste Pilot, der von den neuen Raketenabwehreinheiten im Ural abgeschossen wird. Vorbereitungen zu Schtscharanskis Austausch, 30 Jahre Mauerfall – der lange Weg zur Einheit. Diese Tatsache deutet darauf hin, dass die freigelassenen West-Spione eher kleine Fische waren. Juni 1985 noch nicht zu denken. Vier hochrangige Sowjet-Spione wurden gegen 23 CIA-Agenten ausgetauscht. Neuer Spielberg "Bridge of Spies": Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke Doch sie hat sich tatsächlich so zugetragen. Die Fachwerkbrücke wurde Ende 1907 als viertes Bauwerk an dieser Stelle unter dem Namen Kaiser-Wilhelm-Brücke eröffnet, der sich jedoch nicht durchsetzte. Februar überquerte zunächst Powers die Brücke über die Havel nach Berlin, sechs Minuten später passierte Abel die Grenze in umgekehrter Richtung. Wer heute in dieser Gegend unterwegs ist, kann sich kaum mehr vorstellen, früher oder später an einen neuralgischen Punkt des Kalten Kriegs zu kommen. Glienicker Brücke: Informationen, Adresse, Verkehrsverbindungen. Schon früh wird er Agent des Geheimdienstes. Ein A… Der östliche (Berliner) Teil der Brücke ist etwas dunkler. Auf der Glienicker Brücke zwischen Potsdam und West-Berlin kam es während des Kalten Krieges drei Mal zum Austausch von Agenten zwischen Ost und West. Bereits im Zweiten Weltkrieg ist Abel aktiv: Er schleicht sich in die deutsche Armee ein und übermittelt Informationen an seine sowjetischen Auftraggeber. Einen Tag nach dem Mauerfall-Gedenken am Brandenburger Tor in Berlin wird auch an der Glienicker Brücke der Jahrestag der Grenzöffnung gefeiert. Der Kalte Krieg tobte mehr als 40 Jahre zwischen den Supermächten. Juni 1985 wurden 23 westliche Spione aus dem Vor 35 Jahren, am 11. Februar 1986 war es so weit: Wieder war der Schauplatz die Glienicker Brücke, wieder hatte Wolfgang Vogel mitgewirkt. Februar führten. Beim genauen Hinschauen ist ein unterschiedliche Farbanstrich zu sehen. 10. Vogel soll sich entsetzt gegeben haben, der amerikanische Haftbefehl sei aber erst an der Brücke außer Vollzug gesetzt worden. Historisches Bauwerk - Überführung Die Glienicker Brücke verbindet über die Havel hinweg die Städte Berlin Steglitz-Zehlendorf und Potsdam. Er hatte sich 1975 in Prag von einem österreichischen Bekannten anwerben lassen, bekam einen Crashkurs in Ungarn – aber in wichtige Aktionen wurde er nicht einbezogen. Weder überzeugter Kommunist noch durch eine Nazi-Vergangenheit belastet, sowie zugelassen an Ost- und Westberliner Gerichten, verstand er es geschickt zwischen den beiden Seiten zu vermitteln. November 2019) in blaues, grünes und rotes Licht getaucht, auf zwei Videoleinwänden liefen historische Filme von Agentenaustausch-Aktionen zu Zeiten des Kalten Krieges und von der Grenzöffnung am Abend des 10. Wir freuen uns über ein Like. November 1989 Die "Brücke der Einheit" ist wieder offen und rechtfertigt ihren Namen. Vermutlich wurde seine Freilassung auf der Glienicker Brücke auch deshalb zu einem Medienspektakel. Sein Fallschirm rettet ihm das Leben. Er selbst hatte immer wieder betont, nur auf die Situation der unterdrückten Juden in der Sowjetunion hinweisen zu wollen. Wieder war die Glienicker Brücke zum Symbol der geteilten Stadt und des Kalten Krieges geworden – aber diesmal schwang noch ein anderer Ton mit: Schtscharanskis Freilassung setzte ein schwaches Signal der Entspannung zwischen Ost und West. Die Glienicker Brücke wurde 1907 als Verbindung zwischen Berlin und Potsdam errichtet. Die Mitte der Brücke bildet die Grenze des amerikanischen Sektors. Denn dort ging der Schlagbaum erst am 10. Quer über die Brückenmitte verläuft die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Berlin bzw. Hunderte Journalisten und Fotografen fanden sich in Potsdam ein, um dem Geschehen zu folgen. Am Bogen der Eisen-Stahl-Konstruktion hängt das Staatswappen der DDR. Juni 1985 die Seiten. https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-91539.html Die Ost-Spione waren am frühen Morgen des 11. Die Glienicker Brücke schien wie gemacht für jenen Austausch: Sie liegt relativ abgeschieden vom Berliner Tagesgeschehen und war damals noch für den normalen Grenzverkehr gesperrt. 1981 war er zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er war 1983 er bei einer Tagung in Boston verhaftet und im April 1985 zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Glienicker Brücke ist anlässlich des 30. Juni 1985 erlebte er wie in Trance: „Meine Habseligkeiten waren alle in einer Umhängetasche. Aber war Berlin wirklich die „Hauptstadt der Spione“, der Hotspot im Kalten Krieg? Juni 1985 auf dem West-Berliner Flughafen Tempelhof gelandet. Mit Powers hatte der KGB einen CIA-Mann gefasst, der gegen Abel getauscht werden konnte. Über die Brücke tauschten die USA und die Sowjetunion Spione aus. Ein sowjetisches Militärgericht befindet ihn einige Monate später der Spionage schuldig und verurteilt ihn zu zehn Jahren Haft im Gefängnis von Wladimir, 150 Kilometer von Moskau entfernt. Die Enden der Brücke wurden von den Sicherheitsbeamten der beiden Parteien genau beobachtet. Quer über die Brückenmitte verläuft die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Berlin bzw. Glienicker Brücke – Agentenaustausch auf Verbindungsbrücke Glienicker Brücke in Berlin und Potsdam An der Glienicker Brücke, die über die Havel nach Potsdam führt, steht die Große Neugierde, ein von Schinkel 1835 entworfener, von korinthischen Säulen getragener Rundtempel. Am 11. Neun Jahre lebt er so – und es gelingt ihm, ein Spionagenetz aufzubauen, das die ganzen USA überzieht. Bei einer kurzen Pinkelpause auf der Fahrt habe ein Stasi-Mann gewarnt: „Wer jetzt abhaut, der wird erschossen“, erzählte Fätkenheuer 2015 in einem Interview. Februar 1962 Erster Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke . Die Brücke war am Sonntagabend (10. Es war das letzte Mal, dass die Brücke in der schönen Umgebung als Kulisse für eine solche Aktion herhalten musste. Zusammen mit dem Bürgerrechtler wurden drei westliche Agenten freigelassen. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de, Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/209376983. Zwei der West-Agenten blieben zunächst in der DDR – aus "persönlichen Gründen" wie es heißt, sie siedelten aber kurze Zeit später in die BRD über. Die DDR-Medien berichteten wenig oder gar nicht über die denkwürdigen Ereignisse des 10. In den 60er Jahren wurde die Brücke, die nun ein schwer bewachter Alliierten-Übergang zwischen West-Berlin und der DDR war, berühmt durch Agentenaustausch. Beide Männer mussten eine Markierungslinie überschreiten, die die zwei Machtblöcke Ost und West voneinander trennte, dann waren sie in Sicherheit.